PARODONTOLOGIE 

Eine der am meisten unterschätzten Erkrankungen der Zahnmedizin sind die akute oder chronische Parodontitis marginalis profunda (Parodontose). Bei dieser häufig nicht erkannten oder behandelten Erkrankung des Zahnhalteapparates kommt es ohne Schmerzsymptome langfristig zu einem unumkehrbaren Knochenabbau an den Zähnen. Wird dieser Abbau nicht rechtzeitig gestoppt, werden die Zähne locker und können nur noch entnommen werden.

 

Gerade die frühzeitige Diagnosestellung des Zahnarztes mit entsprechender Behandlung garantiert ein Höchstmaß an Erhaltung der eigenen Zähne bis zum Ende der Lebenszeit. Neueste Studien zeigen einen klaren Zusammenhang von Parodontose zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, einem erhöhten Risiko von Frühgeburten sowie Impotenz auf.

 

Auch wir müssen uns in unserer Praxis häufig mit unbehandelten chronischen Zahnfleischerkrankungen gerade bei Neupatienten auseinandersetzen. Es ist uns ein großes Anliegen, die betroffenen Patienten trotz fehlender oder spürbarer Symptome von der dringenden Notwendigkeit einer Parodontosebehandlung zu überzeugen. Da in unserer Praxis die gesamte Bandbreite der Zahnfleischbehandlungen zur Verfügung steht, können wir aufgrund umfangreicher Erfahrung schnell eingreifen und Schlimmeres verhindern.

 

Sehr schonend und erfolgreich in Bezug auf das Ergebnis ist der Einsatz eines speziellen Lasertypus. Hier ist die Wahl der Wellenlänge, der Frequenz und der eingesetzten Energie entscheidend für das Ergebnis. Bei uns haben über 98% aller gelaserten Parodontosepatienten keine Schmerzen nach der Behandlung, welche unter lokaler Betäubung stattfindet. Die sehr hohe Keimabtötungsrate geht einher mit stark beschleunigter Wundheilung, was ein weiteres starkes Argument für diese Behandlungsart darstellt.